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Lisa

Lisa, 2010

Trend aus den USA verstärkt sich bei uns: Schamlippenverkleinerung

Trend aus den USA verstärkt sich bei uns

Schamlippenverkleinerung
Die 5 wichtigsten Fragen

Kein Tabu mehr: Schönheitskorrekturen an den weiblichen Genitalien. Professor Stefan Gress (47), Facharzt für plastische Chirurgie (bei Sensualmedics) in München, verkleinert pro Jahr rund 500 Schamlippen. Wir fragen ihn nach den Gründen – und Risiken.

Warum lassen Frauen ihre Schamlippen straffen?
„Gerade Frauen um die 30 stört es, wenn die inneren Schamlippen über die äußeren herausragen. Das wird durch die heutzutage fast gängige Komplett-Intimrasur deutlich sichtbar. Andere behindert es beim Sport.“

Gibt es auch medizinische Gründe für den Eingriff?
„Ja, oft entstehen Behinderungen oder Missempfindungen bei Sex. Die inneren Schamlippen können sich dabei nach innen ziehen. Außerdem reiben sich betroffene Frauen beim Sport häufig wund. Mögliche Folge sind Infektionen.“

Wie funktioniert die Verkleinerung genau?
„Überschüssiges Gewebe wird mit einem Radiochirurgiegerät – einer Art Laser-Skalpell – entfernt (ab 1700 €, Kasse zahlt nicht). die Schnittführung folgt dem anatomischen Verlauf. So bleiben störende Narben aus.“

Ist mit der Operation das Problem gelöst?
„Nicht immer. In etlichen Fällen wird die Klitoris mitbehandelt: entweder verlegt oder Haut darum entfernt. Beides dient besserer Stimulation (ab 1700€).

Welche Risiken birgt eine Intim-Operation?
„Da es zu Nachblutungen kommen kann, verbringen die Patientinnen eine Nacht in der Klinik. Denkbar sind auch Asymmetrien bei Schneiden. Das würde nachkorrigiert werden.“

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