4.8.2008
Dieser Münchner Arzt macht Frauen Lust
Intim Chirurg spritzt den G-Punkt auf
Von Marlene Müller
Aus ganz Europa pilgern die Frauen zu ihm: Jung, Alte, Dicke, Dünne, Singles und Familienmütter. Auf dem Gebiet der Intim-Chirurgie ist Prof. Stefan Gress (45) ein gefragter Mann.
„Sie glauben garnicht, wie viele Ehen ich schon gerettet habe“, sagt der dreifache Familienvater selbstbewusst. Wie er das macht? Der Münchener Arzt entnimmt Eigenfett – meist aus dem Oberschenkel der Patientin - und spritzt damit kreisförmig den G-Punkt auf (Kosten rund 2200 Euro).
Da das Genitalgewebe bei vielen Frauen durch Schwangerschaft und Alter eben nicht mehr so fest sei, hätten viele Paare beim Sex weniger Lust. Und wo keine Lust, kommt ganz schnell der große Frust, weiß Professor Gress, „in 60 bis 70 Prozent der Fälle hält das Aufspritzen mit Eigenfett sogar ein Leben lang. Der Eingriff erfolgt ambulant."
Gress, Leiter des Chirurgen-Teams der Sensualmedics AG, ist als Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie bereits seit vielen Jahren in diesem Bereich tätig: „Es ist ja nun kein Geheimnis, dass sexuelle Stimulation eine gewisse Reibung braucht.“
Befriedigte Frauen, beglückte Männer – bei diesen tollen Aussichten, ist es kein Wunder, dass die Methode der Renner ist und von drei bis Zehn Patientinnen pro Woche genutzt wird (die älteste ist 64, die jüngste 18 Jahre alt).