
Schönheits-OP für G-Punkt?
6. August 2008
Was tut Frau nicht alles für die Schönheit: Falten mit Botox unterspritzen, Brüste vergrößern, Fett absaugen, Pobacken aufpolstern, Kinn absaugen, Schlupflider straffen, … Aber das sind ja schon beinah olle Kamellen. Die selbstbewusste (äh… ja?!) Frau von heute lässt mittlerweile mit Beauty-OPs ihr Sexualleben tunen.
Schönheits-Op - der neueste Schrei: G-Punkt aufspritzen lassen. Warum das? Nun ja, weil einige Frauen darunter leiden, dass sie nur durch Stimulation der Klitoris erregbar sind, nicht aber vaginal - so die Erklärung. Das chirurgische Verfahren nennt sich G-Shot und wird in der Klinik Sensualmedics (ja, die heißt wirklich so) angeboten. Bei der 1. OP (1.110 €, hält ein halbes Jahr) bzw. der 2. OP (2.200 € soll lebenslang halten) wird durch Hyaluronsäure oder Eigenfett-Unterspritzung des Gewebes der normalerweise Münzgroße G-Punkt verdoppelt.
Neben dem “Pimp up your G-Punkt” gibt es auch noch: Schamlippenverkleinerung, Vaginalverengung (Vaginalverjüngung), Fettabsaugung am Venushügel, Rekonstruktion des Hymens (Jungfernhäutchen). Wozu man das braucht? Keine Ahnung. Und zu guter Letzt - meine Freunde wollten mir nicht glauben, dass es so was wirklich gibt: Anal-Bleaching - die Aufhellung von Rosette und Po-Falte durch Bleichcremes.
Da kann man doch kaum den nächsten OP-Marathon von Brigitte Nielsen oder einem anderen B- oder C-Promi auf RTL erwarten.
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