Schamlippenverkleinerung

Eine Schamlippenverkleinerung kann entweder die Reduktion der inneren oder der äußeren Schamlippen (Labien) bedeuten. Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und einer Voruntersuchung werden beide Operationen normalerweise in Lokalanästhesie durchgeführt, auf Wunsch ist aber auch eine Analgosedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose möglich.

Grundsätzlich ist die Schamlippenkorrektur für einen erfahrenen Chirurgen unkompliziert und relativ risikoarm. Da der weibliche Genitalbereich aber stark mit Nerven und Blutgefäßen durchzogen ist, erfordert der Eingriff ein spezielles Know-how und viel Erfahrung auf dem Gebiet der Labienoperation. Wir setzen eine von Prof. Dr. Stefan Gress selbst entwickelte Schnitttechnik ein, die den Gewebeüberschuss der kleinen oder großen Labien schonend und ohne Gefühlsverlust entfernt. Dank der äußerst präzisen Schnittführung kann ein ästhetisch optimales und harmonisches Ergebnis erzielt werden, bei dem die Funktionalität voll gewahrt bleibt. Durch den Einsatz eines Radiochirurgiegeräts (einer Art Laserskalpell) wird eine besonders exakte, schonende und blutungsarme Operation ermöglicht. Die Heilungsphase nach der Schamlippenverkleinerung wird dadurch deutlich verkürzt. Durch die Verwendung von selbstauflösendem Nahtmaterial erübrigt sich das Ziehen der Fäden.

Eine Verkleinerung der inneren (kleinen) Schamlippen dauert, je nach Art und Umfang der Operation, zwischen 90 Minuten und 2,5 Stunden. Bei einer Reduktion der äußeren Schamlippen ist mit einer Operationsdauer von rund 90 Minuten zu rechnen.

Nach dem Eingriff und einer anschließenden Ruhephase von 30 bis 60 Minuten darf die Patientin wieder nach Hause gehen. Die unmittelbaren Folgen der Schamlippenverkleinerung stellen im Alltag nur eine vorübergehende Beeinträchtigung dar. Nach wenigen Tagen sind die leichten anfänglichen Schmerzen verschwunden, auch die postoperative Schwellung ist fast ganz abgeklungen. Bereits ab dem dritten Tag nach der Operation darf die Patientin wieder duschen. In den ersten vier Wochen sollte kein Geschlechtsverkehr stattfinden, auch Sportarten wie Reiten, Radfahren oder Joggen und Saunabesuche sollten in diesem Zeitraum vermieden werde, um die noch instabilen Wunden nicht zu sehr zu belasten.

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