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Hämatom
Der sog. Bluterguss; durch Trauma entstandene Blutansammlung außerhalb des normalen Gefäßsystems, welches zu Gewebeschwellungen führt
Hämostase
Gefäßunterbindung durch Naht, Abbindung oder HF-Chirurgie (Hochfrequenz-Chirurgie) zur Verkochung von Gefäßen
Hautexpander
Implantat zur Gewebe- und Hautdehnung; Nach Entfernung des Expanders wird der gewonnene Haut-/Gewebelappen als sog. Schwenklappen zur Bedeckung von Defekten, z.B. Verbrennungen oder Narben eingesetzt. Siehe auch Mammaexpander, Expander
Histologie/histologisch
Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe; die mikroskopische Betrachtung eines hauchfeinen und speziell angefertigten Gewebeschnittes erlaubt die Beurteilung, ob eine gutartige oder bösartige Gewebswucherung (Tumor) vorliegt und gibt ggf. auch Hinweise auf den Entstehungsort des Tumors
Hormone
Vom eigenen Körper in Drüsen produzierte Botenstoffe, die auf dem Blut- oder Lymphweg ihren Wirkungsort erreichen; H. regeln Vorgänge wie Wachstum, Geschlechtsverhalten (Östrogen) oder den Stoffwechsel
von Nahrungsmitteln
Hyaluronsäure
ist ein Glykosaminoglykan, das einen sehr wichtigen Bestandteil des Bindegewebes darstellt. Hyaluronsäure erfüllt im Körper viele Funktionen, wobei die zahlreichen verschiedenen chemisch-physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung ausgenutzt werden.
Die Hyaluronsäure besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse sehr große Mengen an Wasser zu binden (bis zu sechs Liter Wasser pro Gramm). Wasser ist praktisch nicht komprimierbar und gibt diese Eigenschaft auch an hyaluronsäurehaltiges Gewebe weiter. Ein bekanntes Beispiel ist der Nucleus pulposus, der Gallertkern der Bandscheiben, der so große Teile des Körpergewichts tragen kann.
Die Hyaluronsäure ist Hauptbestandteil der Synovia (Gelenkflüssigkeit) und wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen.
Hyaluronsäurepräparate werden auch zur Faltenunterspritzung, zum Modellieren der Lippen (Vergrößerung), zur Hautauffrischung oder auch zum Aufbau von Körperkonturen verwendet. Für die verschiedenen Anwendungen gibt es Präparate mit speziell angepassten Gelpartikelgrößen auf dem Markt
Hymen
(von hymenaios, griechischer Gott der Ehe), gleichermaßen aber auch das Hymen oder Jungfernhäutchen, ist eine dünne Membran, die die Vaginalöffnung teilweise überdeckt.
Im Volksmund herrscht die Vorstellung vor, dass der Hymen beim ersten Geschlechtsverkehr, der Defloration, einreißt. Daher wird sein Unbeschädigtsein in Kulturen, die auf die weibliche Keuschheit bis zur Ehe großen Wert legen, als Beleg für die Jungfräulichkeit und für Reinheit gewertet, als Nachweis gilt das Blut des zerrissenen Hymens auf dem Bettlaken der Hochzeitsnacht
Hymenrekonstruktion
Die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens kann bei Frauen die noch einen Rest des Häutchens übrig haben erfolgen. Dazu werden kleine Schnitte am inneren Rand gesetzt und die Schleimhaut neu mit einer kleinen Öffnung vernäht.
Da in einigen Kulturen die Jungfräulichkeit der Braut sehr wichtig ist, stellt eine Hymenalrekonstruktion manchmal den einzigen Ausweg für ein defloriertes Mädchen aus solch einem Kulturkreis dar, eine Ehe einzugehen. Schon in der Antike gab es Methoden, um die Jungfräulichkeit vorzutäuschen. Heute stellen einige Gynäkologen zerstörte Hymen wieder her
Hyperplasie
Anlagebedingte Überentwicklung eines Organs, z.B. vergrößerte Schamlippen oder vergrößerter Klitorismantel
Hypertrophie
Ausgeprägte Narbenbildung
Hypoplasie
Anlagebedingte Unterentwicklung eines Organs; sehr kleine Brust